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Aktivität von Coronaviren (Covid-19) im Wasser

Wassertropfen mit Lupe

06/2020. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist darauf hin, dass derzeit mehr als 25 Krankheitserreger – darunter Viren, Bakterien und Parasiten – den Übertragungsweg des Wassers nutzen und auch die Übertragung weiterer Erreger über dieses Medium durchaus denkbar sei.

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Übertragungswege neu- und umdenken

Viren im Wasser

Die Übertragungswege von Viren sind individuell und vielseitig. Je nach Virusform gelten unterschiedliche Infektionswege als wahrscheinlich und möglich. Tritt ein neues Virus auf, gilt es, diese zu identifizieren und Präventionsmaßnahmen frühzeitig einzuleiten, damit Ansteckungsrisiken gering bleiben.

Was das neue Sars-CoV-2 Virus betrifft, sind die meisten Studien, die belastbare Ergebnisse liefern, noch in den Kinderschuhen. Nur allmählich liegen erste Erkenntnisse vor, von denen viele erstaunlicherweise das Gegenteil der vorherigen wissenschaftlichen Vermutung offenlegen: 

Hielt man lange Zeit die Übertragung über Schmierinfektionen für diejenige, von der die für den Alltag relevante größte Gefahr für eine Covid-19 Infektion ausgeht, ist man sich heute sicher: Es sind die Aerosole in der Raumlauft, von denen ein weitaus größeres Ansteckungsrisiko für den Einzelnen ausgeht. Dies gilt besonders für schlecht gelüftete und nicht luftgereinigte Räume, in denen sich viele Menschen aufhalten.

Doch wie steht es um den Übertragungsweg Wasser? Wenn das Sars-CoV-2-Virus lediglich in wasserhaltigen Aerosolen, die das Virus vor dem Austrocknen bewahren, überleben kann, so wäre es doch eine Schlussfolgerung, dass auch die Übertragung des Virus über Wasser nicht auszuschließen sei.  

Überleben Coronaviren (Sars-CoV-2) im Wasser?

Mann mit Wasserprobe

Wer diese Frage in eine Suchmaschine eingibt, der hätte natürlich gerne eine Antwort, die ein „Ja“ oder ein „Nein“ beinhaltet. Ganz so einfach ist es aber nicht. Fest steht: Wer in den Sommermonaten im Freibad eine Abkühlung sucht, der muss sich vor einer Infektion im Wasser wohl kaum fürchten.

Die chemischen Zusätze im Wasser, von denen Chlor einen wesentlichen Bestandteil ausmacht, sorgen dafür, dass Viren „zuverlässig inaktiviert“ werden. 

Auch vom Baden im Meer und in großen Seen geht  keine nennenswerte Gefahr aus, da das Virus, sobald es auf Wasser trifft, umgehend destabilisiert wird. Covid ist ein “Luft”-Partikel – und somit nicht für Wasser “konstruiert”…..

Aber – eine Äußerung von Janne Vehreschild, der eine europäische Arbeitsgruppe zu den Risikofaktoren bei Covid-19 leitet, machte hellhörig.  Ein Test hat das Ergebnis gebracht, dass  „im noch nicht aufbereiteten Abwasser“ Viren nachweisbar seien. Bei genauerem Studium relativiert sich die Befürchtung. Zum einen ist nicht anzunehmen, dass jemand “nicht aufbereitetes Abwasser konsumiert”. Zum anderen wird Covid umgehend destablisiert, sobald es auf Wasser trifft.  Es gibt natürlich auch Viren, die im Wasser gedeihen –  z. B. Enteroviren die über Exkremente ausgeschieden werden, und im Abwasser  überleben. ABER: Erstens ist es bei unseren Hygienstandards praktisch ausgeschlossen, dass Viren – welche auch immer – im Leitungswasser/Trinkwasser vorhanden sind, und zweites hat das Coronavirus eine extrem fragile Hülle. Kommt diese mit Wasser in Berührung, setzt augenblicklich der Beginn einer Instabilität ein. Somit hat das Virus keine Zeit, sich zu vervielfältigen – und wird wirkungsvoll eliminiert. Es kann zwar nicht ausgeschlossen werden, dass bei einer respiratorischen Ausscheidung des Virus menschlicher „Schleim“ die Hülle (mehr oder weniger marginal) schützt. Aber sobald eine Wasserberührung stattfindet,  hat das Virus andere Sorgen, als sich um seine Vermehrung zu kümmern….  

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