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Kann man durch lüften Corona-Grippe-Viren reduzieren?

Im Herbst tritt erwartungsgemäß das ein, was Experten trotz der monatelang praktizierten Abstandregeln und dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, bereits im Hochsommer prognostiziert haben:   Die Infektionszahlen steigen !

Das Robert-Koch-Institut erweitert die sogenannte AHA-Regel-Empfehlung um weitere zwei Maßnahmen: AHACL, steht neuerdings für „Alltagsmasken“, „Händewaschen“,  „Corona-App“ und „LÜFTEN“.

Eine Analyse der Harvard Medical School belegt aber: 

Viruspartikel-behaftete  Aerosole bedeuten nicht zwangsläufig, dass auch eine Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch stattfindet!

Mit einer regelmäßigen und ausreichenden Raumlüftung – und Unterstützung durch ein professionelles Luftreinigungs-System –  kann das Übertragungsrisiko signifikant reduziert werden. 

Richtiges Lüften: Das sollten Sie beachten

An der wissenschaftlichen Evidenz besteht kein Zweifel: Regelmäßiges Lüften hat das Potential, das Übertragungsrisiko durch Aerosole maßgeblich zu reduzieren. Virusbehaftete Aerosole entziehen sich aufgrund ihrer mikrofeinen Größe der Schwerkraft: Bis zu 5 Stunden können sie sich in der Luft halten und reichern sich im Laufe der Zeit vermehrt in der gesamten Raumluft an.

Wie funktioniert richtiges Lüften?

Die Sars-CoV-2-Arbeitsschutzregel des BMAS ist in ihren Empfehlungen eher grundsätzlicher Natur:  „Die Fensterlüftung sollte in Arbeitsräumen zu Beginn der Tätigkeit und danach in regelmäßigen Abständen erfolgen….“  Was bedeutet das in der Praxis?

Qualitätsmerkmal für ein effizientes Lüften ist der maximale Luftaustausch in möglichst kurzer Zeit. Damit dieser geschehen kann, lautet die Empfehlung: Mindestens alle 20 Minuten Stoßlüften in öffentlichen Räumen, in denen sich mehrere Menschen gleichzeitig oder kurz nacheinander aufhalten.

Besonders effektiv ist das Lüften dann, wenn Fenster und Türen gegenüberliegender Räume simultan geöffnet werden (Querlüften). In Schulen und Büroräumen sollte das Lüftungsintervall im Optimalfall sogar nur 10 bis 20 Minuten betragen – und 5 bis 10 Minuten bei geöffneten Türen und Fenstern andauern.

Um den richtigen Lüftungszeitpunkt nicht zu versäumen, gibt es CO2-Ampel. Diese messen den CO2-Gehalt er Luft. Die Annahme ist folgende:  Je höher der CO2-Gehalt im Raum, desto mehr Atemvorgänge hat es gegeben – desto mehr Aerosole sind möglicherweise ausgestoßen worden – desto höher ist das Risiko, dass Viren verteilt wurden.  Bei den “Lüftungs-Ampeln” gibt es große Preisunterschiede – vom kompliziert einstellbaren China-Modell um 40 Euro – bis zum High-End Produkt um über 500 Euro:  Die Qual der Wahl also.   Am einfachsten zu bedienen sind sogenannte “CO2-Cubes” – im Preisbereich von rund 200 Euro.  CO2-Cubes sind vor allem für Schulen und Büros die optimalsten Lüftungs-Indikatoren, und erinnern mit einer Farbskala ans Lüften. Interesse an der Lüften-Ampel? Kontaktieren Sie uns bitte – wir senden Ihnen sehr gerne ein Angebot.

Richtiges Lüften reduziert die Aerosolbelastung –  Aber diese Häufigkeit an Lüftungsvorgängen ist alles andere als einfach und praktikabel…  Wenn keine effizienten Lüftungsmaßnahmen möglich sind, sollte versucht werden, die Virenlast durch technische Geräte – sogenannte “Lufreiniger” – zu reduzieren. 

Die zwei häufigsten Problemfaktoren beim Lüften

  • 1) Zu kurzes oder zu langes Lüften

Sind alle Fenster und Türen geöffnet, wird es zügig kalt. Schnell werden die Fenster wieder geschlossen, noch bevor ein vollständiger Austausch der Raumluft hat stattfinden können. Aber auch ein zu langes Lüften von länger als zehn Minuten ist nicht empfehlenswert: Die Wände kühlen aus – und Schimmel kann sich an den kühlen Fensterleibungen bilden.  Wer zu lange lüftet, muss mit deutlich erhöhten Heizkosten rechnen. 

Lüften

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt für das Lüften von Wohn- und Arbeitsräumen eine Lüftungsdauer von fünf bis zehn Minuten in einem Intervall von 2 Stunden. “Zur Reduktion einer Virenbelastung sollte der Intervall des Lüftens auf 20 Minuten reduziert werden.”

  • 2) Lüften mit trockener Luft

Trockene Luft in der kalten Jahreszeit ist aus zweierlei Gründen ein Problem: Die trockene Luft setzt die relative Raumluftfeuchte schnell herab und unsere Schleimhäute trocknen aus. Trockene Schleimhäute sind weniger resistent gegen Viren und Krankheiterreger. Zum anderen fühlen sich Grippeviren und das Corona-Virus in trockener Luftumgebung besonders wohl.

Studien haben gezeigt, dass das infektiöse  Erbgut der Viren bei trockener Raumluft deutlich länger ansteckungsfähig bleibt. Biochemische Prozesse –  die das virale Erbgut deaktivieren würden- werden bei Luftfeuchtigkeitswerten unter 40%  deutlich reduziert.

Zugleich verbleiben kontaminierte Aerosole deutlich länger in der Luft, wenn die Luft zu trocken ist.

Fensterlüftung im Winter – Gut für die Frischluftversorgung. Aber schlecht für die Raumluft-Feuchtigkeit, weil die Winterluft meist sehr trocken ist – und diese trockene Luft wird mit jedem Lüftungsvorgang in die Räume eingebracht….

Manche Experten raten: „Nach dem Lüften ein Schälchen mit Wasser auf die Heizung stellen“….
Wie wenig sinnvoll diese Maßnahme ist, zeigt der Praxistest: 
Bürofläche 45 m2. 3 Heizkörper. Luftfeuchte: 20%. Pro Heizkörper wurden jeweils 2!  Heizkörper-Verdunster befüllt. Ergebnis nach 12 Stunden:  23% Luftfeuchtigkeit. Nach 24 Stunden: 22 % Luftfeuchtigkeit.  Also weit entfernt von den mindestens 40 bis 45%, die anzustreben wären, um das Infektionsrisiko zu senken….

Eine deutliche Anhebung der Raumfeuchte ist nur durch Luftbefeuchtungs-Geräte möglich. Die Modell-Unterschiede – sowohl im Preis, als auch der Betriebs-Hygiene – ist enorm. Es empfiehlt sich, vor einem Kauf Informationen anzufordern. Zum Beispiel die Publikation „Auswahl eines Luftbefeuchters“.

Nicht jede Raumlufttechnik ist empfehlenswert

Vorfälle in fleischverarbeitenden Betrieben waren im Frühjahr 2020 ein Beispiel dafür, dass eine falsche Lüftungs- und Klimatechnik die Verbreitung des neuartigen Coronavirus beschleunigen kann: Umluftsysteme verteilten kontaminierte Aerosole durch raumübergreifende Luftzirkulation. Auf diese Weise entstanden mehr als 1000 Infektionen binnen weniger Tage.

Gleichzeitig rückte diese Häufung von – damals vorerst unerklärlichen –  Ansteckungen den Fokus auf die Bedeutung der Raumluft-Feuchtigkeit.

In diesem Zusammenhang soll aber auch mit einen Mythos aufgeräumt werden.  Wie in einem Experten-Symposium im November 2020 betont wurde: “Viren können sich in Lüftungsanlagen / Lüftungsgeräten nicht vermehren – Viren benötigen einen Wirt. Und ein Lüftungsgerät ist kein Wirt….”.
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Schon lange vor Corona war Experten bewusst, dass die Luft-Hygiene durch die Luft-Feuchtigkeit beeinflusst wird. Luft-Feuchtigkeit ist DER entscheidende Faktor, wenn über den „gesunden Büro-Arbeitsplatz“ diskutiert wird.

Erstaunlicher Weise haben die seit Jahrzehnten vorliegenden Erkenntnisse,  kaum zu Änderungen der Raumluft-Konzeption geführt.  Nur wenige Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt, und die Büroräume mit mobilen oder stationären Systemen zur Luftfeuchte-Optimierung ausgerüstet.

Nach wie vor werden Büros, Schulen, Kindergärten nur stiefmütterlich mit hygienischer Befeuchtungs-Technik ausgestattet. Das mag auch daran liegen, dass viele Modelle als “Keimschleuder” in der Kritik stehen. Meist völlig zurecht. Für den bedenkenlosen Hygiene-Betrieb sollte man sich von Fachfirmen beraten lassen,  welche Geräte für den jeweiligen Einsatzbereich geeignet sind.

Luftreinigung durch dezentrale Lüftungsgeräte

Dezentrale Lüftungsgeräte müssen in den Zeiten von Covid-19 über Filtersysteme verfügen, die die verbrauchte Luft reinigen und die Aerosolkonzentration kontinuierlich reduzieren. Fachgerechte Technologien leisten einen wichtigen Beitrag zur gesunden Lufthygiene in Innenräumen.
Zu achten ist auf entsprechende Filterverfahren – um auch kleinste Partikel kontinuierlich aus der Raumluft zu eliminieren.
Welche Systeme bieten den den Besten Schutz?  Welcher Modelle sind für die effizienteste Luft-Optimierung geeignet?

 

Weitere Informationen gewünscht? Eine individuelle Beratung für IHREN Einsatzbereich? Senden Sie uns bitte eine eMail. Wir beraten Sie gerne.

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