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Strom sparen beim Wäsche trocknen

Wäsche umweltfreundlich und natürlich trocknen –
Lufttrocknen spart Strom

Frische Wäsche

Die ursprüngliche Art des Wäschetrocknens ist das Aufhängen an der frischen Luft. Wäschestücke flattern auf einer Wäscheleine locker im Wind, geben ihre Feuchtigkeit an die Umwelt ab und tragen so zu einem guten Klima bei. Im Idealfall sorgt die strahlende Sonne für Keimfreiheit. Luft und Wärme verleihen den Textilien dabei einen einmalig frischen Duft und Strom wird nicht verbraucht. Diese Form der Wäschereinigung wird bis heute in vielen Energiespartipps empfohlen.

Doch leider ist dieses Idyll nicht immer realisierbar. Es setzt voraus, dass ein Garten, eine Terrasse oder ein Balkon zum Trocknen der Wäsche verfügbar ist und erfordert trockenes Wetter. In einem Mehrfamilienhaus in der Stadt ist es daher oft nicht möglich, stromsparend Wäsche zu trocknen.

Ist der elektrische Trockner eine Alternative?

Viele Menschen greifen auf einen elektrischen Wäschetrockner zurück, weil sie keine Möglichkeit sehen, ihre Wäsche ohne Strom trocknen zu können. Das gilt insbesondere für Familien mit Kindern und entsprechend großen Wäschemengen. 

Auf den ersten Blick erleichtert der elektrische Tumbler zudem die Wäschepflege, denn er spart Zeit für das Aufhängen und Abnehmen der Textilien. Die gute Durchlüftung beim Trocknen im Gerät vereinfacht außerdem die Bügelwäsche. Aber der Einsatz eines Elektrogeräts bringt auch viele Nachteile mit sich.

Elektrische Trockner verbrauchen Strom und sind teuer

Hausfrau bedient Wäschetrockner

Wussten Sie, dass elektrische Trockengeräte zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt gehören? Negativ wirkt sich das elektrische Wäschetrocknen außerdem durch folgende Aspekte aus:

Hinzu kommt, dass sich nicht alle Textilien für elektrische Trockner eignen. Es ist daher immer wieder notwendig, einzelne Wäschestücke auf der Leine oder dem Wäscheständer aufzuhängen.

Was geschieht mit Textilien im Trockner?

Frau kontrolliert Waschempfehlung

Im Tumbler verlieren Textilien vergleichsweise schnell Feuchtigkeit. Zwischen zwei und vier Stunden dauert ein Trockenprogramm abhängig von der gewählten Einstellung. Um diese kurzen Trockenzeiten zu erreichen sind hohe Temperaturen notwendig. Diese belasten jedoch Kleidungsstücke und andere Textilien.

Einige synthetische Materialien können dabei vollkommen zerstört werden. Hochwertige Materialien wie Seide, Wolle oder Leinen würden bei den hohen Temperaturen im Trockner verfilzen oder stark einlaufen. Synthetik- und Mischfasern können verkleben und es können Löcher entstehen.

Bei einigen Materialien besteht sogar die Gefahr, dass sie Feuer fangen. Das trifft insbesondere auf wattierte Bestandteile wie Schulterpolster oder BH-Körbchen zu. Druckfolien können schmelzen und Spitzenstoffe zerstört werden. 

Strass-Steine, Pailletten und Applikationen leiden ebenfalls unter den Temperaturen im Trockner. Unter Umständen löst sich zudem der Kleber. Damit reduziert sich die Auswahl der Kleidungs- und Wäschestücke, die sich überhaupt für elektrische Trockner eignen.

Elektrische Trockengeräte sind nur selten notwendig

Unter Berücksichtigung der genannten Kriterien ist die Anschaffung eines Trockners nur sinnvoll, wenn ansonsten keine Möglichkeit zum Trocknen besteht. In einem kleinen Appartement in der Innenstadt mit einem entsprechend kleinen Bad sind der Tumbler oder eine Waschmaschine mit integriertem Trockner oft die einzige Möglichkeit. 

In vielen Wohngebäuden gibt es zudem keinen Trockenboden oder Waschkeller. Da sich zahlreiche Kleidungsstücke nicht für den Elektrotrockner eignen, ist zusätzlich immer eine Wäscheleine, eine Wäschespinne oder eine andere Trockengelegenheit notwendig. 

Dadurch wiederum wird die Kapazität des elektrischen Trockners oft nicht ausgenutzt und es entstehen weitere unnötige Stromkosten. Aufgrund dieser Kriterien lohnt sich die Anschaffung eines Elekterotumblers in den meisten Fällen nicht.

Energie sparen - Wäsche trocknen ohne Strom

Lufttrocknen spart Strom. Das Aufhängen der Wäsche an der frischen Luft ist aber stets von der Witterung abhängig. Bei Regen ist es unmöglich und im Winter kann es langwierig sein. Jedoch ist es auch bei Frost und trockener Witterung möglich, beim Trocknen Energie zu sparen.

Energiesparen im Winter: Lufttrocknen durch Sublimation

Die Physik bezeichnet den Phasenübergang eines Stoffes in einen anderen Aggregatzustand als Sublimation. Im Fall des Wassers geht es um den Übergang vom festen, gefrorenen in einen gasförmigen Zustand. Bekannt ist dieser Vorgang auch als Gefriertrocknung. Diese lässt sich beim Wäschetrocknen ebenfalls nutzen. 

Wäsche im Winter
Nasse Stoffe gefrieren bei Frost zunächst auf der Leine. Sind die Wäschestücke gefroren, wechselt der Zustand vom Eis zu Wasserdampf, ohne dass die Wäsche wieder nass wird. Der Wind weht den Wasserdampf einfach von der Wäsche weg. Kleidungsstücke werden angenehm weich und erhalten einen frischen Duft und das ganz ohne den Verbrauch von Strom.

Strom sparen beim Wäsche Trocknen in der Wohnung

Wenn eine Gelegenheit zum Wäsche Trocknen im Freien nicht verfügbar ist, kann der Trockenständer in der Wohnung eine Alternative sein. Ist das Bad ausreichend groß, findet er dort seinen Platz. Ein Gästezimmer oder separates Ankleidezimmer sind ebenfalls gute Plätze, um das Trockengestell so aufzustellen, dass es nicht stört.
Wäscheständer im Zimmer

Alternativen zum Trockenständer:

Platzsparende Alternativen zum herkömmlichen Flügel-Trockenständer sind einklappbare Wäscheleinen, die sich bei Bedarf zum Beispiel oberhalb der Badewanne spannen lassen. Das bietet zusätzlich den Vorteil, dass Wasser in die Wanne tropfen kann. Werden die Wäscheleinen nicht benötigt, zieht das System sie einfach mit Hilfe einer Zugfeder ein und sie verbergen sich diskret in einer kleinen Box an der Wand. Manche Trockengestelle sind vertikal gestaltet, so dass die Wäsche übereinander gehängt wird und der Ständer nur wenig Raum einnimmt.

Und was ist mit der Feuchtigkeit im Raum?

Schimmelbildung entlang den Fussbodenleisten

Das Trocknen der Wäsche in der Wohnung ist bei vielen Vermietern unbeliebt. Da die aus der Wäsche austretende Feuchtigkeit nicht vollständig entweichen kann, besteht die Gefahr der Schimmelbildung in der Wohnung. Um diese zu reduzieren, müsste die Raumtemperatur erhöht und gleichzeitig gut gelüftet werden. Das widerspricht aber dem Ziel, Energie zu sparen und erhöht in der Folge die Heizkosten.

Auch in schlecht durchlüfteten Trockenkellern und Dachböden kann sich Schimmel bilden. Dieses Risiko ist besonders hoch bei starker Nutzung der Trockenräume in Mehrfamilienhäusern. Allein das geöffnete Fenster oder eine Ventilation im Trockenraum reichen nicht aus, um Feuchtigkeitsschäden und Schimmel zu verhindern. Vielmehr können sie die Feuchtigkeit der Raumluft bei Regen und hoher Luftfeuchtigkeit im Außen-bereich zusätzlich erhöhen.

Wäschetrocknen in feuchten Räumen führt außerdem zu langen Trockenzeiten. Folgen können die Bildung von unangenehmen Gerüchen der Textilien und die Bildung von Schimmelsporen in den Fasern sein.

Feuchtigkeit kann in der Wohnung auch beim Einsatz eines elektrischen Tockners entstehen. Lediglich Modelle mit Ablufttechnik leiten die Feuchtigkeit vollständig nach außen ab. In Etagenwohnungen kommen jedoch vorwiegend Kondenstrockner zum Einsatz, weil eine Vorrichtung zur Ableitung des Wasserdampfes nach außen meist nicht vorhanden ist.

Die Lösung: Wäschetrocknen bei gutem Wohnklima

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Wenn Sie im Haus ohne das Risiko der Schimmelbildung stromsparend Wäsche trocknen möchten, ist der Einsatz eines hochwertigen Luftentfeuchters – sogenannte Regenerativtrockner – die ideale Lösung. Der Luftentfeuchter entzieht der Raumluft Feuchtigkeit, sorgt für ein gesundes Raumklima, verkürzt die Trockenzeiten und spart Energie.

Wie verringert der Luftentfeuchter die Feuchtigkeit?

Dadurch, dass der Luftentfeuchter der Raumluft Feuchtigkeit entzieht, verhindert er die Bildung von Schimmel und anderen Feuchtigkeitsschäden im Trockenkeller, auf dem Dachboden oder in der Wohnung. Das beim Verfahren der Kondensationstrocknung entstehende Wasser sammelt sich in einem Behälter und kann daher leicht entfernt werden. Durch eine weitere Nutzung zum Gießen von Blumen oder zur Reinigung des Hauses erfährt das Wasser eine praktische und ressourcenschonende Weiterverwendung.

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Hochwertige Regenerativtrockner erzeugen neben dem idealen Raumklima gleichzeitig saubere Luft. Durch spezielle Partikelfilter entziehen die modernen Geräte der Raumluft Staub, Pollen, Schimmelsporen und andere Partikel. Ein Regenerativtrockner bietet also gleichzeitig verschiedene Vorteile:

Natürlich benötigen auch Regenerativtrockner Strom. Dennoch können Sie mit dieser Trockenmethode gegenüber Standard-Wäschetrockner-Geräten deutlich Energie sparen. Zwischen 0,8 und 2 kW beträgt die Anschlussleistung eines typischen Tumbler-Wäschetrockners! Ein Regenerativtrockner hingegen benötigt nur 0,3 bis 0,4 kW pro Stunde – und hält zudem den Raum schimmelfrei!

Textilien richtig trocknen - Energie sparen

Wenn Sie beim Wäschetrocknen Energie sparen möchten, sollten Sie alles in allem folgende Tipps beherzigen:

Wer beim Trocknen der Wäsche sparen möchte und Verantwortung für die Umwelt übernimmt, hängt Textilien auf der Leine, einem Ständer oder der Wäschespinne auf. Um die Folgen einer hohen Luftfeuchtigkeit in Trockenräumen zu vermeiden, ist der Einsatz eines Regenerativtrockners optimal. So sparen Sie beim Trocknen deutliche Energie gegenüber der Nutzung eines konventionellen Wäschetrockners. 

Luftentfeuchter - Beratung

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