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Luftreiniger in der Ordination und im Wartezimmer

Husten – Schnupfen – Grippezeit. Die Wartezimmer der Ärzte sind immer gut besucht….  Egal ob beim praktischen Arzt oder dem Facharzt:  Es befinden sich viele Menschen auf kleinstem Raum. Durch Tröpfchen-Infektion werden grippale Infekte, Grippeviren und auch Corona-Viren übertragen.  Die Angst vor einer Ansteckung im Wartezimmer ist verständlich.  Mit der Installation von ION-HEPA-Luftreinigern  werden in Arztpraxen wirkungsvolle Maßnahmen getroffen.

Warteraum mit Rohlstuhl

Auch die Verantwortlichen scheinen die Gefahr erkannt zu haben. Deshalb halten Video-Sprechstunden, Online-Chats und digitale Wartesysteme, die die Patienten benachrichtigen, um den direkten Weg ins Behandlungszimmer antreten zu können, zunehmend Einzug in den Praxisalltag. Das Ziel: den Wartebereich entlasten. Doch das Problem ist kein neues und schon seit dem Aufkommen schwerer Grippewillen ein zunehmend drängendes.

Maßnahmen gegen Krankheitskeime im Wartezimmer

Internist Burkhard Weimer erläutert in einem Gespräch mit einer bekannten Zeitung die ergriffenen Maßnahmen anderer Länder, um das Infektionsrisiko in Arztpraxen möglichst zu reduzieren: So habe man in den Vereinigten Staaten bereits in vergangener Zeit mit Grippe-Zelten vor den Hospitälern gearbeitet, um infektiöse Personen abzuschirmen. Eine Maßnahme, die für einzelne Praxen vor Ort allein aus Platzgründen wohl kaum umsetzbar scheint.

Mutter und Kind im Wartezimmer

Auch in Österreich, Deutschland und der Schweiz gehören zum Beispiel Infekträume auf Kinderstationen vielerorts zum obligatorischen Inventar in den Kliniken.

Die Maßnahmen geschehen aus gutem Grund: Die Mediziner sind sich der Gefahr einer möglichen Aerosol-Übertragung, also der Virus-Übertragung über feinste Mikrotröpfen in der Raumluft, die mit Virus-DNA angereichert ist, bewusst. 

Eine praxisnahe und zugleich effiziente Lösung, um Krankheitskeime in Warteräume permanent zu eliminieren, wurde mit dem innovatioven Luftreinigersystem der ION-HEPA-Generation entwickelt.

Relevanz der Luftreinigung in Arztpraxen

Das Kompetenzzentrum Hygiene und Medizinprodukte veröffentlichte 2014 einen Leitfaden für die Sicherstellung der Hygiene in Arztpraxen. Wer die Empfehlungen aufmerksam studiert, vernimmt zahlreiche Weisungen und Empfehlungen – unter anderem, dass Patienten, die an einer schweren oder kontagiösen Infektion der Atemwege leiden, zu denen auch Influenza- und Covid-19-Infektionen zählen, bestenfalls direkt ins Behandlungszimmer zu bringen und vom Praxispersonal mit einem entsprechenden Mund- und Nasenschutz auszustatten seien. 

Keine der aufgeführten Hygienemaßnahmen spricht allerdings die Ausstattung und Hygieneorganisation in den Warteräumen an. Es gibt also keine technische Vorgabe – möglicherweise auch deswegen, weil es bislang kaum geeignete Systeme gab.

Risiko Bioaerosole

Auch wer die Husten- und Niesetikette beherrscht, vermag wohl kaum zu verhindern, dass sich einige der bis 12.000 mikrofeinen Bioaerosole, die beim Niesen den menschlichen Husten- und Rachenraum verlassen, in der Raumluft anreichern. 

Unter dem Begriff des Aerosols verstehen Mediziner gemäß den Richtlinien VDI 4252 Blatt 2 und VDI 4253 Blatt 2 ein mikrofeines Schwebepartikel, dem nicht nur Bakterien und Sporen, sondern auch Viren anhaften.

Die bis zu 0,1nm feinen Partikel entziehen sich der Schwerkraft und schweben mehrere Stunden in der Umgebungsluft, bevor sie zu Boden sinken. Besonders in Arztpraxen wird dies zu einem Problem: Der Patient hat die Praxis schon längst verlassen, während potentielle Viren in den von ihm ausgestoßen Aerosolen für andere noch ein Infektionsrisiko darstellen, dem kein Hände waschen und kein Abstandhalten Einhalt gebietet.

Luftzüge durch sich regelmäßig öffnende und schließende Türen sowie aufstehende und sich setzende Menschen verteilen die Aerosole in der Gesamtheit des Raums.

Verantwortliche in anderen Alltagsbereichen, in denen das Problem bereits erkannt wurde, haben reagiert: Lüftungs- und Luftreinigungsanlagen sorgen für eine virenfreie Luft und ein nachhaltiges Luftklima, das aktive Viren gezielt deaktiviert und das Infektionsrisiko auf diese Weise nachweislich senkt. Wo Zentrallüftungs-Anlagen nicht ausreichen, oder nicht für die Nachrüstung mit entsprechenden Filtern geeignet sind, werden mobile Hochleistungs-Luftreinigungs-Apparate aufgestellt.

Bivalenter Effekt: Luftreinigung und Luftfeuchtigkeitsregulation

virenfreie Luft

Moderne Belüftungstechnologie in der Arztpraxis wirkt auf Virusverbreitung und Ansteckungsrisiko in bivalenter Weise: Das Scofield/Sterling-Diagramm macht die Bedeutung der Luftfeuchtigkeit für die Verbreitung aktiver Virus-DNA in der Umgebungsluft deutlich:

Liegt die relative Luftfeuchtigkeit unter dem kritischen Wert von 40 Prozent, bleiben infektiöse Bioaerosole in der Luft stabil. Auch oberhalb eines Wertes von 60 Prozent Luftfeuchtigkeit hat das Virus gute Chancen, einen neuen Wirt zu erreichen. 

Lediglich im optimalen Mittel zwischen 40 und 60 Prozent wirkt die in der Luft konzentrierte Feuchtigkeit antiviral: Eiweiße und Salze aus der umgebenden Luftfeuchtigkeit diffundieren in das virusbelastete Bioaerosol und inaktivieren die aktive Virus-DNA, die folglich keine neue Infektion auslösen kann.

Luftreinigungssysteme auf Basis moderner ION-HEPA-Filtertechnologie reinigen die Umgebungsluft und reduzieren die Luftpartikel – kontinuierlich & vollautomatisch.  ABER: Auf die optimale Raum-Luftfeuchtigkeit sollte nicht vergessen werden! 

Welche Befeuchtungsgeräte für den Einsatz im Warteraum und Ordination geeignet sind, erfahren Sie in unserem nächsten Themenbericht – oder fordern Sie die Informationen per Email an:

 

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